Loslassen lernen, was bedeutet das wirklich?

Loslassen lernen.

Loslassen lernen!

Immer mehr wird in unserer Gesellschaft angenommen und davon gesprochen, das das loslassen zum Leben mit dazu gehört. Das loslassen lernen begleitet uns unser ganzes Leben lang jeden Tag und jede Sekunde. Es fordert uns in allen möglichen Lebensbereichen und so manches Mal bringt es uns zur Verzweiflung. Denn das loslassen können gelingt uns in manchen Situationen gar nicht so gut. Besonders in Lebenssituationen die uns wichtig sind, die uns fordern und auch unangenehm sind, scheint man besonders schwer loslassen zu können. Die Situation scheint an einem zu kleben oder…… klebt man vielleicht selbst daran?

Man stellt sich meistens unter dem loslassen können eine Situation vor, nicht mehr daran zu denken, es weg zu schieben. So wie als wenn man einen Gegenstand in der Hand hält und fallen lässt. Man stellt sich vor das gewisse Bedürfnisse, dann einfach nicht mehr vorhanden sind und wenn sie doch hoch kommen, man dieses Gefühl schnell wieder zur Seite drängt. Denn man will sich geistig damit nicht mehr beschäftigen und auseinander setzen. Man will es ja loslassen, also hat es bei einem nichts mehr zu suchen :-) Und dann steckt man schon mitten im Kampf. Es ist erst ein leiser innerlicher Kampf, der dann immer lauter wird, bis wir anfangen unser Leben und die Situation zu beschimpfen und zu beklagen.

In manchen Momenten aber, gelingt einem das loslassen ganz leicht, wie als wenn es schon zu einem gehört, wie als wenn man schon weiß wie es funktioniert. In solchen Momenten ist es so, dass wir intuitiv und im höchsten Vertrauen loslassen. In solchen Momenten sind wir in dem Bewusstsein von „alles ist gut so wie es ist.“ Wir sind in solchen Momenten auch entspannt und genießen unser Leben. In solchen Momenten quälen uns keine Ängste und Selbstzweifel.

Loslassen lernen ist etwas einmaliges, etwas durch und durch befriedigendes und zufrieden machendes.

Um das in allen Lebenssituationen zu erreichen, dürfen wir lernen unser Leben, unser SEIN so anzunehmen wie es ist. Der November ist ein prima Monat der uns das so richtig zeigt. In der Natur ist es wunderbar zu beobachten. Wenn die Bäume und Büsche ihre Blätter loslassen, wenn die Kräuter und Blumen ihr wachsen und blühen wollen loslassen, ist es wunderbar zu sehen und zu fühlen. Die Natur nimmt es als gegeben an, in dem Vertrauen, das nach der Zeit des Schlafes der Saft und die Kraft aus Mutter Erde wieder fließen darf und alles wieder neu erblüht. Die Natur nimmt es in Liebe an. Geht draußen in der Natur spazieren und fühlt in ihr die Zufriedenheit, das darauf einstellen und das annehmen der gegebenen Situation. Es ist alles frei von Kampf. Ich liebe in dieser Zeit genau diese Schwingungen.

In liebe loslassen lernen

Also ist das loslassen paradoxer Weise erst einmal genau das Gegenteil vom loslassen und dadurch eine noch größere Herausforderung.

Wir dürfen unser Leben, egal wie schmerzhaft es ist, wie chaotisch es ist, egal wie schlimm alles Kopf steht in Liebe annehmen. Wir dürfen es annehmen lernen, in dem Vertrauen das diese Erfahrungen wichtig für uns sind, um unsere Lebensaufgabe hinterher mit noch mehr Hingabe annehmen und umsetzen zu können.

Wenn wir es in Liebe, Verständnis und in dem Vertrauen annehmen, dass sich unser Leben verändern wird wenn die Zeit reif ist, passiert etwas mit uns. Wir fangen an uns nicht mehr mit unserer Lebenssituation zu identifizieren, wir bekommen einen gewissen Abstand und dadurch eine andere Sicht der Dinge. Etwa so als wenn wir als weiser Vogel über unser Leben kreisen. Wir stellen dadurch fest, dass vieles nicht ganz so schlimm ist wie es für uns scheint oder wir bekommen plötzlich Verständnis für unser Verhalten oder das Verhalten des anderen. Aus dieser Vogelperspektive heraus fällt es leichter sich selbst oder dem anderen zu Verzeihen, weil einem durch seine entspannte Haltung vor dem geistigen Auge plötzlich Bilder erscheinen werden und Erinnerungen hoch kommen, die einem ein tieferes Verstehen der Situation ermöglichen. Man fängt an nicht mehr nur alles in schwarz und weiß zu sehen, sondern auch die feinen Nuancen dazwischen.

Loslassen lernen, bedeutet gegebene Lebenssituation anzunehmen, wie sie sind.

Alle meine schmerzhaften Lebenssituationen konnten sich erst ändern, als ich lernte mein Leben in dem Moment so anzunehmen wie es war. Erst da war ich in der Lage auch die positiven Seiten dieser Situationen zu erkennen und mich darüber zu freuen und mit all meinen Sinnen zu genießen. Es fing mit einem positiven Aspekt an und es kamen immer mehr hinzu. Einige Veränderungen brauchten länger für die Umwandlung, da ich Ängste, Nichtachtung und auch Bequemlichkeit überwinden lernen durfte. Und ich durfte lernen immer und in jedem Moment ehrlich zu mir zu sein. Ich durfte lernen zu allen meinen Schwächen zu stehen und mich mit ihnen zu lieben. Ich durfte lernen das Vertrauen zu entwickeln, das sie sich zu Stärken entfalten werden. Dafür brauchte ich die Schmerzhaften und die vielen schönen Erfahrungen in meinem Leben. Alles gehört zu mir, schmerzhafte und schöne Erfahrungen, schräge und liebenswerte Angewohnheiten. Und alles was zu mir gehört, wirklich alles darf mit Liebe, Achtsamkeit und Dankbarkeit angenommen werden. Ja, Dankbarkeit auch für schräge Verhaltensweisen, denn wenn ich die in Stärken umgewandelt habe, liegt meine größte Stärke darin andere in ihrem schrägen Verhalten zu verstehen. Ihnen Liebe und Verständnis zu schicken, damit sie ihre schrägen Verhaltensweisen in Stärken umwandeln können.

Wenn man sich und sein Leben so annimmt wie es ist, mit allem was es ist, dann lässt man los. Dann kommt die Intuition zum tragen. Dann kommen Eingebungen, Ideen die einem helfen werden seine Lebenssituation zu verändern und zu verbessern. Auf diesem Weg darf man immer wieder annehmen lernen, denn seine Ängste, Verschlossenheit oder Ablehnung zum Leben werden einen immer mal wieder einholen und bremsen. Dieser Weg ist sehr vielschichtig und beinhaltet viele Aspekte die in unserer Gesellschaft noch nicht weitläufig bekannt sind. Unser Affirmation-Online-Seminar ist ein liebevoller Begleiter auf diesem Weg.

Sich selbst und das Leben so anzunehmen wie es ist, schenkt einem Entspannung und Entspannung sorgt für viel mehr Lebensgenuss und Lebensgenuss sorgt fürs loslassen können  :-) und das loslassen lernen für neue spannende Abenteuer.

Alles Liebe für Euch und viel Spaß beim annehmen und loslassen
Herzliche Grüße
Anita

PS: Loslassen hat auch viel mit Selbstliebe zu tun

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10 Gedanken zu “Loslassen lernen, was bedeutet das wirklich?

  1. Liebe Anita,

    ja, mit dem Loslassen ist es gar nicht so einfach..und Dein Beitrag ist gerade wieder einmal sehr passend, da ich mich zur Zeit gerade viel damit beschäftige “wirklich” loszulassen, da ich seit einiger Zeit Beschwerden im Magen/Darmbereich, also mit der Verdauung zu tun habe..Tja, und dann habe ich mich gefragt, was kann ich nicht verdauen..was bleibt unverdaut im Darm “hängen”,wovon ich nicht loslassen kann..Nun habe ich ganz tief in mich hineingehorcht, über Meditation..in der Stille und ganz deutlich gespürt, was mir meine innere Stimme sagt..
    Auf der Suche nach alternative Heilmethoden, bin ich auf einer Internetseite von Tef Fonfara gestoßen (www.online-Meditation.de), der eine kostenlose Meditaion zur Verfügung stellt..Diese habe ich mir dann einmal angehört und auch seine Infos gelesen..Ich habe dabei ein sehr gutes Gefühl entwickelt..Ein Gefühl der Heilung.. Nun habe ich dies auch meinen Exmann empfohlen, da er an Magenkrebs und Leukämie erkrankt ist und wünsche mir sehr, dass ihm diese Meditation hilft und er eine neue Denkensweise entwickelt, um gesund zu werden..eben auch von alten Dingen loszulassen…
    Diese Meditation und auch die interesannten Internetseiten von Tef Fontara, würde ich am liebsten allen kranken und gesunden Menschen empfehlen..genauso wie Deine/Eure sehr wertvollen Seiten :-) Danke vielmals dafür…

    Nun schicke ich Euch den Segen von “Milarepa” mit, damit Ihr auch weiterhin so wundervolle Energiearbeiten leisten könnt..
    Wenn Ihr ihn nicht kennt, dann gebt einfach mal seinen Namen bei Google ein ;-)

    Herzliche Grüße
    von Roswitha

    • Hallo liebe Roswitha,

      wir haben uns sehr über Dein Kommentar gefreut und
      wünschen Dir und Deinem Mann ganz viel Kraft, viel Liebe,
      Mut, Vertrauen und allen Schutz den ihr für diese Zeit braucht.

      Alles Liebe Frank und Anita

  2. Ihr Lieben, allein die Wärme und Ruhe, die einem durchströmt beim Lesen tut sooo unendlich gut…
    Danke für Euer liebevolles Bemühen! Schön dass es Euch gibt!!!!
    Gott beschütze und segne Euch und Euer Wirken!!!

    Herzliche Grüße
    bine

  3. Liebe Anita, ich freue mich, diesen herzlich liebevollen Beitrag gefunden zu haben!!
    Ist nicht das Loslassen die direkte und unweigerliche Folge des Erkennens, dass Gebundensein (oder Festhalten) – ob an Konzepte, Gewohnheiten oder Dingliches – die Ursache für Konflikt ist? Und ist nicht Gebundensein sogar nur eine Folge von Nichtwissen (oder Unachtsamkeit), ebenso, wie Dunkelheit nur eine Abwesenheit von Licht ist?
    Ja, Loslassen ist eines der Tore zu Liebe und Freiheit!

  4. Pingback: Loslassen - was ist das eigentlich???Selbstliebe ist allumfassend

  5. Pingback: Was Freiheit wirklich bedeutet, erfahren wir in uns selbst am besten.Selbstliebe ist allumfassend

  6. Das geschenk ist wunderbar.ich meine die motivationsbriefe. Mich beruhigt das sehr und gibt mir geborgenheit. Vielen lieben dank.habt ihr auch ein buch ueber selbstliebe?danke liebe umarmung im lichte gabriele

    • Liebe Gabriele,
      schön, das Dir die Motivationsbriefe so gut gefallen. DasBuch wird noch ein weilchen auf sich warten… was es schon gibt, sind zwei Online Seminare über die Selbstliebe.
      Alles Liebe
      Frank Vejvoda

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